Risiko & Rendite

Die Einschätzung des Risikos ist eine wichtige Tätigkeit beim Investieren

 

Maximale Rendite - Kein Risiko

Der durchschnittliche Anleger hat folgenden Wunsch - hohe Rendite aber kein Risiko. Das dies jedoch nicht möglich ist, kann anhand eines kleinen Beispieles erläutert werden:

 

Wenn Sie ein Risiko eingehen, erwarten Sie sich eine entsprechende Rendite, sonst gehen Sie das Risiko erst gar nicht ein. Doch woher kommt Ihre Rendite bzw. das Geld?

Auf der anderen Seite Ihrer Investition sitzt z.B. ein Unternehmer welcher Ihr Kapital benötigt, um z.B. Personal einzustellen oder Maschinen zu kaufen. Als Entschädigung für Ihr zur Verfügung gestelltes Geld, liefert Ihnen eine Beteiligung an Gewinnen, eine Verzinsung o.ä.. Jedoch wird der Unternehmer Ihnen nur so viel Geld wie absolut notwendig geben.

 

Wie treffen sich nun diese beiden?

Sie wollen somit möglichst viel Ertrag, gleichzeitig wird ein Unternehmer Ihnen nur das absolut notwendige zahlen, denn niemand wird Ihnen Geld schenken. Wenn Sie somit mehr Rendite wollen, wird der Unternehmer Ihr Geld nicht nehmen, sondern von einem anderen Investor, der weniger Ertrag will. Umgekehrt, wird dem Unternehmer niemand Kapital zur Verfügung stellen, wenn dieser nur unrealistisch niedrige Rendite bietet, denn dann können Investoren für das gleiche Risiko woanders mehr Ertrag erhalten.

Die Finanzmärkte ermitteln somit immer einen idealen Preis bzw. in diesem Fall eine Rendite, welche der Unternehmen zahlen muss bzw. welche der Investor maximal bekommt.

 

Zwei Seiten der gleichen Medaille

Es ist somit nicht möglich, ein geringes Risiko einzugehen und gleichzeitig eine überdurchschnittlich hohe Rendite zu erhalten. Versprechungen, dass ein Produkt oder eine Investmentstrategie weniger Risiko liefert, führt zwangsläufig dazu, dass der Ertrag auch geringer ist. Erst wenn Sie bereit sein ein höheres Risiko einzugehen, haben Sie die Möglichkeit eine höhere Rendite zu erwirtschaften.

 

Das Problem

Wesentlich ist zu verstehen, dass es äußerst schwer und somit für den Endkunden somit de facto unmöglich ist, mehr Rendite aus einem Investment heraus zu holen denn es gilt: "Niemand schenkt Ihnen Geld".

Auf der anderen Seite ist es aber umso leichter, Geld an den Finanzmärkten zu verlieren, denn wenn Sie dem Unternehmer Ihr Geld für einen geringeren Preis anbieten und Sie sich somit eine geringere Rendite erwarten als andere, wird dieser Ihr Kapital eher nehmen denn es gilt: "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins´ Maul".

Somit ist es extrem wichtig, dass Sie Ihre Veranlagung, Ihr Investment oder Ihre Fonds optimieren und ständig auf Aktualität kontrollieren da Ihnen an den Finanzmärkten nie jemand Geld schenken wird, jedoch auch nicht aufmerksam machen wird wenn Sie mehr erwirtschaften könnten. Darum haben wir ISAAC entwickelt der genau das für Sie macht.

 

Was nun genau Risiko bedeutet und welche Risikoarten es gibt, erfahren Sie hier:

Vorgehensweise


Fazit

Risiko und Rendite sind untrennbar. Mit niedrigem Risiko werden Sie auch nur unterdurchschnittliche Rendite erwirtschaften. Umgekehrt geht mit einer grundsätzlich höheren Risikobereitschaft eine höhere Ertragschance einher. Zu berücksichtigen ist jedoch hierbei die Notwendigkeit der Risikooptimierung, damit Sie nicht ein höheres Risiko eingehen als notwendig.

Was man machen..

Überlegen Sie, welche Vorstellungen Sie an Ihre Veranlagung haben und bleiben Sie realistisch. Sie müssen sich klar sein, dass wenn Sie eine höhere Verzinsung wünschen um z.B. Wohlstand aufzubauen, zu auch höheres Risiko eingehen müssen. Wenn Sie im Nachhinein merken, dass Sie zu wenig Rendite erwirtschaftet haben wird es nicht möglich sein diese wieder aufzuholen.

...nicht machen sollte

Auf Versprechungen setzen bei denen eine hohe Rendite oder die Vermeidung von Verlusten lockt, die nicht gehalten werden können.

Erhöhen Sie nicht pauschal das Risiko, denn das bedeutet nicht automatisch eine Erhöhung der Rendite, denn Ihre Veranlagung muss finanztechnisch optimiert werden.